Das Bild zeigt ein offizielles Dokument mit einem Stempel, der darauf liegt. Auf dem Stempel steht das Wort "geprüft."

Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: So läuft das Verfahren im Handwerk ab

Bevor eine Fachkraft aus dem Ausland im Betrieb starten kann, steht neben der Erweiterung der Sprachkenntnisse ein weiterer zentraler Schritt an: die Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation in Deutschland. 

Für Handwerksbetriebe ist das ein entscheidender Schritt, denn er schafft rechtliche Sicherheit und zeigt, ob die Qualifikation vollständig gleichwertig ist oder noch durch eine Anpassungsqualifizierung ergänzt werden muss. Gerade bei dem derzeitig erhöhten Fachkräftebedarf gewinnt dieses Verfahren an Bedeutung — nicht zuletzt, weil Betriebe dringend auf gut vorbereitete und rechtlich abgesicherte Lösungen angewiesen sind. 

Im Rahmen des FIT for German Climate Businesses-Projekts begleiten die zuständigen Handwerkskammern diesen Prozess für Fachkräfte aus Usbekistan und Kolumbien. Der folgende Beitrag erklärt, was bei der Anerkennung geprüft wird, welche Ergebnisse möglich sind und wie Betriebe dabei konkret unterstützt werden. 

Was wird bei der Anerkennung geprüft? 

Bevor die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter Arbeitsmarktzulassung sowie Visum erhält und im Betrieb tätig werden kann, prüfen die zuständigen Stellen die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation mit dem deutschen Referenzberuf. 

Im Rahmen des Projekts übernehmen die Handwerkskammer Münster für Fachkräfte aus Usbekistan sowie die Handwerkskammer Region Stuttgart für Fachkräfte aus Kolumbien diese Bewertung. Grundlage sind insbesondere: 

  • Ausbildungsnachweise 
  • Arbeitszeugnisse 
  • Tätigkeitsbeschreibungen 
  • weitere relevante Dokumente 

Ziel ist die rechtliche Einordnung der ausländischen Qualifikation in das deutsche Berufsbildungssystem. Entscheidend ist dabei nicht nur, was die Person gelernt hat, sondern auch, wie sich diese Qualifikation im Vergleich zum deutschen Berufsbild einordnen lässt. 

Welche Ergebnisse sind möglich? 

Das Anerkennungsverfahren führt in der Praxis zu zwei zentralen Ergebnissen. 

Vollständige Gleichwertigkeit 

Wird vollständige Gleichwertigkeit festgestellt, entspricht die ausländische Qualifikation dem deutschen Referenzberuf. Die Fachkraft kann dann eine Aufenthaltserlaubnis zur Beschäftigung für zunächst bis zu vier Jahre erhalten. Später kann daraus eine Niederlassungserlaubnis entstehen. Im Handwerk kommt dieser Fall allerdings eher selten vor. 

Teilweise Gleichwertigkeit 

Deutlich häufiger stellen die Kammern eine teilweise Gleichwertigkeit fest. Das bedeutet: Bestimmte Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten müssen noch nachgeholt werden, damit das deutsche Berufsbild vollständig erreicht wird. Diese Unterschiede werden in einem individuellen Qualifizierungsplan festgehalten. 

In diesem Fall erhält die Fachkraft zunächst ein Visum für die Dauer der sogenannten Anpassungsqualifizierung. Nach erfolgreichem Abschluss der betrieblichen und gegebenenfalls überbetrieblichen Maßnahmen kann anschließend eine Aufenthaltserlaubnis zur Beschäftigung von Fachkräften beantragt werden. 

Wie lange die Anpassungsqualifizierung dauert, hängt von der jeweiligen Ausbildung und der bisherigen Berufserfahrung ab. Pauschale Angaben sind daher nicht möglich. Im FIT for German Climate Businesses-Projekt liegt die Dauer der Anpassungsqualifizierung zwischen 6 und 46 Wochen. 

Was bedeutet die Anpassungsqualifizierung für Betriebe? 

Die Anpassungsqualifizierung ist ein zentraler Bestandteil des Verfahrens. Sie besteht aus betrieblichen Lernphasen und gegebenenfalls aus überbetrieblichen Kursen. Die überbetrieblichen Maßnahmen finden nach Rücksprache mit den Fachkräfteeinwanderungsberatenden bei passenden Bildungsträgern statt. Während dieser Zeit wird die Fachkraft freigestellt, bleibt aber weiterhin im Unternehmen beschäftigt. Ziel ist es, fachtheoretische und praktische Inhalte gezielt zu ergänzen und Unterschiede zum deutschen Berufsbild auszugleichen. 

Nach erfolgreichem Abschluss bestätigt die Handwerkskammer die volle Gleichwertigkeit. Die Person gilt dann offiziell als Fachkraft im Sinne des deutschen Berufsrechts. Falls nötig, kann das Visum um bis zu zwölf Monate verlängert werden. Insgesamt stehen somit bis zu drei Jahre für die Qualifizierung zur Verfügung. 

Dabei versteht sich die Handwerkskammer Münster, wie Frau Lari Palacios erläutert, als verlässliche Ansprechpartnerin für beide Seiten — für die Betriebe ebenso wie für die Antragstellenden.

Wir beraten und unterstützen bei den weiteren Schritten im Anerkennungsverfahren, damit am Ende eine erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit entsteht. Insofern bilden wir die Brücke, über die beide Seiten zusammenfinden“, so Palacios. 

Wie sieht so eine Anerkennung eigentlich in der Praxis aus? 

Auch im Alltagsgeschäft der Anerkennung gibt es immer wieder kleine, unerwartet humorvolle Momente – so passiert bei der Übersetzung von Rahmenlehrplänen in der Handwerkskammer Münster. Plötzlich wurde aus der „Metallbearbeitung“ das „kreative Formen von Eisenkunstwerken“. Das klingt fast eher nach Kunststudium als nach Handwerk”, kommentiert die Handwerkskammer. 

Solche Situationen lockern den Arbeitsalltag auf und zeigen, dass neben aller Professionalität auch Menschlichkeit und ein wenig Humor ihren Platz haben. Am Ende wird deutlich: Mit guter Unterstützung, klarer Kommunikation und einem offenen Miteinander gelingt die Zusammenarbeit besonders gut – und davon profitieren alle Beteiligten. 

Welche Unterstützung erhalten Betriebe? 

Das FIT for German Climate Businesses-Projekt begleitet Unternehmen während des gesamten Anerkennungsverfahrens. Fachkräfteeinwanderungsberatende unterstützen unter anderem bei: 

  • der Abstimmung mit Behörden, 
  • der Koordination der Qualifizierungsmaßnahmen, 
  • organisatorischen Fragen, 
  • der Kommunikation mit den zuständigen Stellen. 

Mit dem Projektkostenbeitrag sind außerdem unter anderem folgende Kosten abgedeckt: 

  • überbetriebliche Qualifizierungskurse, 
  • gegebenenfalls anfallende Fahrtkosten, 
  • notwendige Übernachtungen. 

Welche Aufgaben hat der Betrieb? 

Auch wenn das Projekt vieles vorbereitet und begleitet, bleibt der Betrieb ein aktiver Teil des Prozesses. Er stimmt den Qualifizierungsplan mit der Beraterin oder dem Berater ab, ermöglicht die betrieblichen Lerninhalte und plant die Freistellungen für Kurse ein. Gleichzeitig integriert er die Fachkraft in den Arbeitsalltag und begleitet ihren Fortschritt im Betrieb. 

Die zeitliche Gestaltung bleibt dabei flexibel und orientiert sich sowohl an der Auftragslage als auch am Lernfortschritt der Fachkraft. 

Welche Kosten entstehen? 

Das Projekt finanziert unter anderem die fachlichen Kurse. 

Der Projektkostenbeitrag beträgt: 

  • 4.000 Euro für eine Fachkraft. 
  • 6.000 Euro bei zwei oder mehr Fachkräften, also 3.000 Euro pro Fachkraft. 

Der Beitrag fällt unabhängig davon an, ob eine vollständige oder teilweise Gleichwertigkeit festgestellt wird. Er dient nicht nur der Deckelung der Ausgaben im Zusammenhang mit dem Anerkennungsverfahren, sondern schafft insgesamt einen klaren finanziellen Rahmen. 

Weiterführende Details finden Betriebe im entsprechenden Informationsblatt. 

Fazit: Fachlich geprüft, rechtlich abgesichert, betrieblich einsetzbar 

Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen folgt im Handwerk klaren rechtlichen Vorgaben. Die zuständigen Handwerkskammern prüfen jede Qualifikation sorgfältig und ordnen sie dem entsprechenden deutschen Referenzberuf zu. 

Gerade im Handwerk ist diese fachliche Prüfung besonders wichtig. Die Kammern verfügen über langjährige Erfahrung in der Bewertung beruflicher Kompetenzen und kennen die Anforderungen der einzelnen Gewerke genau. Unterschiede zum deutschen Berufsbild werden transparent benannt und in einem verbindlichen Qualifizierungsplan festgehalten. Für Betriebe bedeutet das: Sie beschäftigen keine Person mit unbekannter Qualifikation, sondern eine geprüfte Fachkraft mit klar definiertem Kompetenzprofil. 

Nach Abschluss der Maßnahmen ist die volle Gleichwertigkeit erreicht und die nun vollständig anerkannte Fachkraft im vollen Umfang einsatzbereit. 

Sie möchten eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland beschäftigen? 

Sprechen Sie uns gerne an. Wir prüfen gemeinsam die Voraussetzungen für eine Projektteilnahme, erläutern das Verfahren und begleiten Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. 

4. Auflage der Talent Days | Internationale Fachkräfte für Ihren Handwerksbetrieb gewinnen

Die Talent Days finden bereits zum vierten Mal statt! 

Hier die aktuellen Termine im Überblick:
📅 27.–29. Juli 2026
Usbekistan: jeweils 09:00–13:00 Uhr
Kolumbien: jeweils 15:00–19:00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie nachfolgend. 🔽

Entdecken Sie neue Talente bei den Talent Days

Sie möchten offene Stellen in Ihrem Betrieb besetzen, aber geeignete Fachkräfte zu finden gestaltet sich schwierig? Haben Sie bereits daran gedacht, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen? Dann bietet Ihnen das Projekt Future International Talents for German Climate Businesses einen praxisnahen Zugang zu qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland.

Lernen Sie motivierte Fachkräfte persönlich kennen!

Bei unseren Talent Days haben Sie die Möglichkeit, qualifizierte und motivierte Fachkräfte aus Usbekistan und Kolumbien in begleiteten Online-Gesprächen kennenzulernen – unkompliziert und praxisnah.

Die Termine im Überblick:
📅 09.–11. Juni 2026
Usbekistan: jeweils 09:00–13:00 Uhr
Kolumbien: jeweils 15:00–19:00 Uhr

So läuft es ab

  • Auf unserer Internetseite finden Sie vorab Bewerber-Portfolios mit Informationen zu Qualifikationen, Berufserfahrung und Einsatzbereichen. So erhalten Sie bereits im Vorfeld einen guten Überblick über passende Kandidatinnen und Kandidaten.
  • Während der Talent Days führen Sie 30‑minütige Bewerbungsgespräche mit den Fachkräften. Das Projektteam organisiert und begleitet den Ablauf. Bei Bedarf unterstützen Dolmetscher*innen die Gespräche.
  • Alle Details zu Ablauf, Technik und Organisation finden Sie in diesem Infoblatt.

Warum sich Ihre Teilnahme lohnt

  • Zugang zu vorausgewählten, engagierten Fachkräften, die bereits Deutsch lernen und mit einem B1-Niveau nach Deutschland einreisen sollen
  • Persönlicher Austausch statt anonymer Bewerbungen
  • Individuelle Begleitung bei Rekrutierung, Einwanderung und langfristiger Bindung

📝 Anmeldeschluss: 28. Mai 2026

 

Zur Anmeldung und bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren persönlichen Fachkräfteeinwanderungsberater*in.

Sie möchten sich anmelden, aber Ihre Region ist nicht dabei? Gerne können Sie sich an den ZDH wenden.

 

Von Aufbruch, Verantwortung und dem Ankommen in Deutschland

Ein Einblick in die Gedankenwelt der kolumbianischen Teilnehmenden des FIT for German Climate Businesses-Projekts 

In unserem Blogbeitrag vom 3. Februar kamen die usbekischen Fachkräfte aus dem Projekt FIT for German Climate Businesses zu Wort. Sie schrieben in Briefen an ihr Zukunfts-Ich über Hoffnungen, Unsicherheiten und ihre ganz persönliche Motivation. 

Ein Blick aus der Zukunft: Was internationale Fachkräfte vor ihrer Ankunft bewegt 

Da das Projekt auch Fachkräfte aus Kolumbien rekrutiert, hatten auch sie die Gelegenheit, an sich selbst zu schreiben – aus der Perspektive ihres Zukunfts-Ichs, das bereits seit drei Monaten in Deutschland lebt. 

Was beide Gruppen verbindet, ist die Neugier auf das Land, die Menschen, das typische Essen und den künftigen Arbeitgeber. Zugleich ist ihnen bewusst: Auch nach der Ankunft in Deutschland geht das Lernen weiter. Vor allem die deutsche Sprache bleibt im Alltag und im Beruf ein zentraler Schlüssel. 

Deutsch als Schlüssel für den beruflichen Alltag 

Die Briefe entstanden, als die Teilnehmenden das Sprachniveau A2 fast abgeschlossen hatten. Bis zur Einreise werden sie das B1-Niveau erreichen. Was das konkret für den Arbeitsalltag bedeutet, erfahren Sie in diesem Infoblatt. 

Die deutsche Sprache ist bei der Erwerbsmigration eine der größten Herausforderungen. Das Erlernen ist anspruchsvoll und braucht Zeit, Einsatz und Zielstrebigkeit. Genau das zeigen die Teilnehmenden, die in Deutschland arbeiten und eine Zukunft aufbauen wollen. 

Zwischen Vorfreude, Herausforderung und Aufbruch – Der Brief an sich selbst 

Nachfolgend finden Sie die Briefe einiger der kolumbianischen Fachkräfte: 

Fachkräftemangel? Diese Berufe können derzeit über das Projekt besetzt werden 

Falls Sie Interesse daran haben, eine Fachkraft aus dem Projekt zu beschäftigen, können Sie jederzeit ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Derzeit können die Fachkräfte aus Usbekistan und Kolumbien folgende Berufe abdecken: 

  • Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik 
  • Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik 
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik 
  • Kraftfahrzeugmechatroniker für Pkw- und Nutzfahrzeugtechnik 
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker 
  • Maurer 
  • Metallbauer (für Konstruktionstechnik) 
  • Beton- und Stahlbetonbauer 

Hier können Sie sich demnächst die aktuellen Portfolios der Teilnehmenden ansehen und entscheiden, welche Profile zu Ihnen passen könnten und wen Sie gerne näher kennenlernen möchten.

So nehmen Sie Kontakt auf 

Wenn Sie ein unverbindliches Vorstellungsgespräch vereinbaren wollen, können Sie das Projektteam direkt kontaktieren oder sich an die Fachkräfteeinwanderungsberater*innen wenden, die Sie und die Fachkräfte auf ihrem Weg nach Deutschland sowie beim Ankommen eng begleiten und unterstützen.  

Von Aufbruch, Verantwortung und dem Ankommen in einer neuen Gesellschaft – Ein Einblick in die Gedankenwelt der Teilnehmer des FIT for German Climate Businesses-Projekts

Wenn eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland nach Deutschland kommt, bringt sie mehr mit als fachliches Können und Berufserfahrung. Sie bringt ihre persönliche Geschichte mit. Erwartungen, Zweifel und den Mut, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.  

Es kommt ein Mensch, der viel auf sich genommen hat, um nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch neue Arbeitsweisen, Regeln und Abläufe zu lernen. Häufig bedeutet dieser Schritt, zunächst auf Nähe zur Familie zu verzichten und finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. Dennoch entscheiden sich die Fachkräfte bewusst dafür, weil sie im Leben und Arbeiten in Deutschland eine langfristige Perspektive sehen. Dafür sind sie bereit, (berufliche) Verantwortung in einem Betrieb in einem ihnen bislang unbekannten Land zu übernehmen. 

Motivation und realistische Erwartungen 

Diese Haltung zeigt sich deutlich im Projekt. Die Teilnehmer des FIT for German Climate Businesses-Projekt wissen, dass der Start in Deutschland anspruchsvoll wird. Sie fragen sich, ob sie im Betrieb alles verstehen werden, wie schnell sie sich in die Teams einfügen und ob sie den Erwartungen und fachlichen Anforderungen gerecht werden können. Gleichzeitig überwiegt bei ihnen der Wille, sich einzubringen, dazuzulernen und ihren Beitrag zu leisten. 

Um diese Gedanken greifbar zu machen, haben sich die Teilnehmer einer besonderen Aufgabe gestellt. Sie schrieben Briefe – selbstverständlich auf Deutsch – an ihr zukünftiges Ich, das bereits drei Monate in Deutschland lebt. In diesen Briefen kommen Zuversicht und Vorfreude ebenso zum Ausdruck wie offene Fragen, die ein Neuanfang zwangsläufig mit sich bringt. 

Ein Blick nach vorn 

Alle Teilnehmenden blicken neugierig auf das Leben in Deutschland. Sie schreiben davon, neue Städte und Landschaften kennenzulernen und Alltägliches zu entdecken. Sie freuen sich darauf, deutsches Essen (Currywurst, Töttchen und Pfefferpotthast!) zu probieren, Anschluss zu finden und Freundschaften aufzubauen.  

Ein wiederkehrendes Thema ist auch der Wunsch nach einem guten Miteinander im Betrieb. Alle hoffen, sich gut mit ihren Kolleginnen und Kollegen zu verstehen, gemeinsam Zeit zu verbringen und ein Stück ihrer eigenen Kultur einzubringen, etwa beim gemeinsamen Kochen. Diese Offenheit zeigt, dass Integration nicht als Einbahnstraße verstanden wird, sondern als gegenseitiger Prozess. 

Herausforderungen gehören dazu 

Gleichzeitig sprechen die Teilnehmer auch ihre zu erwartenden anfänglichen Hürden offen an. Reichen die Sprachkenntnisse im Arbeitsalltag aus? Wie fühlt sich das Leben fern von Familie und Freunden an? Solche Fragen begleiten den Start. Der Grundton der Briefe bleibt dennoch zuversichtlich. Die Fachkräfte sind davon überzeugt, dass sie sich Schritt für Schritt einleben können, insbesondere dann, wenn sie im Betrieb Unterstützung erfahren. 

Ankommen im Betrieb: Internationale Fachkräfte im Arbeitsalltag 

In ihren Briefen berichten die Teilnehmer auch sehr konkret über ihre neue Arbeit. Sie beschreiben Arbeitsabläufe, Verantwortlichkeiten und Erwartungen im Betrieb. Besonders wichtig sind ihnen klare Strukturen, verlässliche Rahmenbedingungen und ein respektvoller Umgang. 

Ebenso deutlich wird ihr eigener Anspruch. Sie möchten sorgfältig arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln. Für viele ist die neue Stelle nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern der Beginn eines langfristigen beruflichen Weges im Handwerk. 

Bei Interesse können Sie hier die Briefe der usbekischen Fachkräfte lesen:

Fachkräfte persönlich kennenlernen 

Wenn Sie als Betrieb internationale Fachkräfte mit hoher Lernbereitschaft und beruflicher Erfahrung suchen, bietet das FIT for German Climate Businesses-Projekt einen strukturierten Einstieg in die Fachkräftegewinnung im Handwerk. 

Am 18. und 19. Februar finden erneut die 👉 Talent Days statt. In persönlichen Online-Gesprächen können Sie qualifizierte Fachkräfte aus folgenden Bereichen kennenlernen: 

  • Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik 
  • Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik 
  • Beton- und Stahlbetonbauer 
  • Metallbauer 

Die Gespräche ermöglichen einen fachlichen Austausch und geben zugleich Einblick in die Menschen hinter den Lebensläufen. 

👉 Hier finden Sie die Kurzprofile der Teilnehmenden. 

Unabhängig von den Talent Days können Sie auch jederzeit ein Bewerbungsgespräch vereinbaren. Kontaktieren Sie uns gern. Wir übernehmen die Organisation und begleiten Sie bei allen weiteren Schritten der Fachkräfteeinwanderung. 

Die Talent Days gehen in die zweite Runde – Ihre Chance Fachkräfte aus Usbekistan kennenzulernen

Sie interessieren sich für die Besetzung offener Stellen mit Fachkräften aus dem Ausland, wissen aber nicht, wo und wie Sie anfangen sollen?

Dann könnten die Talent Days des Projekts „Future International Talents for German Climate Businesses“ genau das richtige Angebot für Sie sein! Lernen Sie in begleiteten Online-Gesprächen Fachkräfte der Bereiche Elektro und Bau aus Usbekistan kennen!

Wann? 18. – 19. Februar 2026, jeweils im Zeitraum 9-13 Uhr

Die Profile der Bewerber können Sie vorab auf unserer Website einsehen. Im Vorfeld der Talent Days wählen Sie für Ihren Betrieb geeignete Bewerber anhand ihrer Kurzprofile aus.

Die Bewerber befinden sich derzeit im B1-Sprachkurs und werden die B1-Sprachprüfung Anfang Februar ablegen. Alle Bewerber verfügen über ein A2-Sprachzertifikat des Goethe-Instituts. Während der Talent Days haben Sie die Möglichkeit, die Fachkräfte in 30-minütigen Bewerbungsgesprächen kennenzulernen.

Anmeldeschluss ist der 12. Februar 2026

Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie bei unseren Talent Days neue Fachkräfte für Ihren Betrieb kennenlernen? Dann nehmen Sie gern Kontakt bis zum 12. Februar 2026 mit Ihrem entsprechenden Fachkräfteeinwanderungsberatenden auf, um sich erfolgreich für die Online-Veranstaltung anzumelden. Einen Überblick über Ihre zuständigen Fachkräfteeinwanderungsberatenden und ihre Kontaktdaten finden Sie hier.

FIT for German Climate Businesses unterstützt Sie als gefördertes Pilotprojekt, ausländische Fachkräfte für Ihren Betrieb zu gewinnen und langfristig zu binden. Das Projekt wird vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Bundesagentur für Arbeit und sequa durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Zweiter Rekrutierungszyklus in Usbekistan: Fach- und Arbeitskräfte starten Intensiv-Sprachkurs

Ende November 2025 haben sechs Fachkräfte sowie zwei qualifizierte Arbeitskräfte in Usbekistan ihren A1-Sprachkurs bei dem Goethe-Institut in Taschkent begonnen. Ziel des Intensivkurses ist nicht nur der Spracherwerb, sondern auch die Vorbereitung der Teilnehmenden auf ihren Berufseinstieg und den Alltag in Deutschland. Der Unterricht findet vollständig in Präsenz statt. Dadurch wird ein intensiver Lernforstschritt und auch ein persönlicher Austausch der Teilnehmenden untereinander sowie zwischen den Teilnehmenden und den Lehrkräften ermöglicht.

Zwei Zuwanderungswege, ein Ziel: Arbeiten in Deutschland

Bild: Teilnehmer des zweiten Rekrutierungszyklus aus Usbekistan (© Goethe-Institut Usbekistan)

Die Besonderheit an diesem Zyklus ist, dass zwei Zuwanderungswege berücksichtigt werden. Neben dem klassischen Weg der formalen Anerkennung umfasst dieser Zyklus auch Teilnehmer, die über den Weg der berufspraktischen Erfahrung – der im Projekt sogenannte „Weg 2“ – nach Deutschland einreisen werden. Bei diesem Weg haben die Teilnehmer bereits im Rahmen des Auswahlverfahrens eine Arbeitsprobe in ihrem Herkunftsland Usbekistan erfolgreich abgelegt. Ein entscheidender Vorteil für Betriebe: Durch das Bestehen der Arbeitsprobe und dem Nachweis zwei Jahre qualifizierter Berufserfahrung innerhalb der letzten fünf Jahre entfällt eine spätere Anpassungsqualifizierung in Deutschland.

Berufsabschlüsse der Arbeits- und Fachkräfte des Zyklus 2

Im Rahmen dieser zweiten Rekrutierungsphase in Usbekistan wurden Fach- und Arbeitskräfte der folgenden Gewerke ermittelt und ins Projekt aufgenommen:

  • 3 Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
  • 1 Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik
  • 2 Kfz-Mechatroniker
  • 1 Metallbauer

Handwerksberufe mit Relevanz für Energiewende und Klimaschutz

Im Mittelpunkt von FIT for German Climate Businesses stehen Handwerksberufe, die einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz in Deutschland leisten. Ziel ist es, Betriebe bei der nachhaltigen Fachkräftesicherung zu unterstützen und zugleich Fach- und qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland einen durch das Projekt begleiteten Einstieg ins Handwerk zu ermöglichen.

Fachkräfte gewinnen – So funktioniert es

Sind Sie auf der Suche nach Fachkräften und können sich vorstellen, qualifizierte Mitarbeitende aus dem Ausland einzustellen? Dann laden wir Sie herzlich ein, sich weiter auf unsere Projekthomepage umzuschauen. Dort finden Sie etwa Kurzprofile usbekischer Bewerber, die voraussichtlich Ende des ersten bzw. Anfang des zweiten Quartals 2026 nach Deutschland einreisen können. Unsere Fachkräfteeinwanderungsberater*innen stehen Ihnen für Rückfragen hierzu gerne zur Verfügung.

Ankunft der ersten Fachkräfte aus Usbekistan: Einstieg in den betrieblichen Alltag

Mit der Ankunft der ersten Fachkräfte aus Usbekistan in Deutschland am 8. Januar zeigt sich konkret, wie internationale Fachkräftegewinnung im Handwerk funktionieren kann. Aus Auswahlverfahren, Bewerbungsgesprächen und Vorbereitung wird gelebter Arbeitsalltag im Betrieb.

Vom Bewerbungsgespräch zur Arbeitsaufnahme 

Die beiden Fachkräfte konnten die Haustechnik Brandenburg GmbH in Online-Bewerbungsgesprächen von ihren Qualifikationen überzeugen. Der Betrieb greift dabei auf Erfahrung in der internationalen Fachkräftegewinnung zurück: Schon im Rahmen des ProjektsHabiZu – Handwerk bietet Zukunft“ stellte dieser Fachkräfte aus Bosnien und Herzegowina ein. 

Nun verstärken ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie ein Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik das Team. Beide verfügen über in Usbekistan abgeschlossene Berufsausbildungen, die sie im Rahmen des Projekts anerkennen lassen werden und bringen mehrjährige Berufserfahrung mit. Ab Anfang der kommenden Woche starten sie nicht nur in die betriebliche Einarbeitung, sondern zugleich mit den Anpassungsqualifizierungen, die Teil des Anerkennungsverfahrens sind.

Begleiteter Start im Betrieb

Mit der Arbeitsaufnahme beginnt eine Phase, die für den weiteren Verlauf entscheidend ist. In den ersten Tagen und Wochen stehen das Kennenlernen von Arbeitsabläufen, Sicherheitsstandards und Teamstrukturen im Mittelpunkt. Gleichzeitig gilt es, sich im neuen beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld zurechtzufinden. 

Unterstützt werden Betrieb und Fachkräfte dabei von Astrid Kühnicke (HWK Potsdam). In ihrer Rolle als Fachkräfteeinwanderungsberaterin begleitet sie den Übergang in den Arbeitsalltag, hilft bei organisatorischen Fragen und steht als feste Ansprechpersonen zur Verfügung. Diese kontinuierliche Begleitung entlastet den Betrieb und schafft Verlässlichkeit auf beiden Seiten. Allen Handwerksbetrieben innerhalb der Pilotregionen des FIT for German Climate Businesses-Projekts stehen solche Fachkräfteeinwanderungsberater*innen aus den jeweiligen Handwerksorganisationen zur Verfügung.

Erwerbsmigration in der Praxis 

Am Beispiel der beiden Fachkräfte wird deutlich, wie Erwerbsmigration im Handwerk praktisch funktioniert: Berufliche Qualifikationen werden geprüft und eingeordnet, Möglichkeiten zur Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses geboten, Sprachkenntnisse gezielt aufgebaut und betriebliche Einarbeitung strukturiert begleitet. Für Betriebe bedeutet das verlässliche Rahmenbedingungen – für Fachkräfte einen klaren und planbaren beruflichen Einstieg im Handwerk in Deutschland.

Fachkräftegewinnung im Handwerk gewinnt an Sichtbarkeit

Die erfolgreiche Integration der Fachkräfte bei der HTB Haustechnik Brandenburg GmbH sowie das Engagement im Projekt „FIT for German Climate Businesses“ sind auch medial aufgegriffen worden. Regionale sowie überregionale Medien berichteten über die Ankunft und den Arbeitsstart der Fachkräfte und ordneten das Beispiel in den Kontext des Fachkräftemangels im Handwerk ein.

Die mediale Resonanz unterstreicht die Relevanz des Projekts für die Fachkräftesicherung im Handwerk und zeigt, dass internationale Rekrutierung – begleitet durch Programme wie FIT for German Climate Businesses – als praxistaugliche Lösung wahrgenommen wird.

Nachfolgend finden Sie ausgewählte relevante Medienbeiträge:

zdfheute Journal: Fachkräftemangel: Bilanz zu Pilotprojekt

rbb24: Nur wenige ausländische Fachkräfte entscheiden sich für Brandenburg

radioeins: Klimatechniker aus Usbekistan verstärken Brandenburger Handwerk

Deutsches Handwerksblatt: Der Start ist geglückt

Talent Days: Usbekische Fachkräfte überzeugen deutsche Betriebe

Vom 25. bis 27. November trafen sich Handwerksbetriebe und qualifizierte Fachkräfte aus Usbekistan im Rahmen der Talent Days — einem Matching-Format, das konkreten Fachkräftebedarf mit geprüfter Eignung zusammenbringt. Insgesamt nutzten 15 usbekische Fachkräfte und neun Betriebe aus verschiedenen Regionen Deutschlands die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen.  

Gespräche, die überzeugen – Verträge, die Perspektiven schaffen

In 24 strukturierten Online-Bewerbungsgesprächen präsentierten die Bewerber nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse, sondern auch ihre Lernbereitschaft und Motivation für eine Erwerbsmigration nach Deutschland. Das Ergebnis: Acht der 15 Bewerber erhielten im Anschluss eine Einstellungszusage und überzeugten damit sieben der neun teilnehmenden Betriebe.  

Sowohl Arbeitgeber als auch Bewerber bewerteten den Ablauf der Talent Days als sehr positiv.

Wir gehen seit einiger Zeit neue Wege, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Das Projekt „FIT for German Climate Businesses“ und die Talent Days verstehen wir dabei als Chance, zusätzliche Fachkräfte aus dem Ausland kennenzulernen. In unserem Betrieb arbeiten bereits KfZ-Mechatroniker aus der Ukraine, der Türkei und aus Russland. Auch den künftigen Mitarbeitenden aus Usbekistan stehen wir offen und zuversichtlich gegenüber.“, resümiert Salvatore Mira, Geschäftsführer von A.A.T. Autohaus Auto-Tech GmbH. 

Auch nach Abschluss der Talent Days können Betriebe sich jederzeit melden, um Gespräche mit den im Pool geführten Bewerbern zu vereinbaren.  

Pilotregionen und Referenzberufe  

Die Teilnehmer verfügen über Qualifikationen in folgenden deutschen Referenzberufen:  

  • Anlagenmechaniker*n für SHK  
  • Elektroniker*in für Energie- und Gebäudetechnik  
  • Elektroniker*in für Maschinen- und Antriebstechnik  
  • Kfz-Mechatroniker*in  
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker*in  

In den Gesprächen vertreten waren Betriebe aus fünf der insgesamt neun Pilotregionen bzw. Kammerbezirke: Cottbus, Freiburg, Münster, Niederbayern-Oberpfalz und Potsdam. 

Sprachliche Vorbereitung als Grundlage der (betrieblichen) Integration  

Bei sprachlichen oder fachlichen Rückfragen sorgten professionelle Übersetzer*innen für eine reibungslose Kommunikation während der online geführten Bewerbungsgespräche. Die Bewerber verfügen aktuell über Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2. Durch vorbereitende Intensivkurse erreichen sie bis Einreise nach Deutschland das Niveau B1 – eine wichtige Voraussetzung für den Arbeitsalltag im Betrieb sowie eine erfolgreiche Integration.  

Starke Begleitung macht den Unterschied  

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Talent Days ist die intensive Unterstützung durch die Fachkräfteeinwanderungsberater*innen der beteiligten Handwerksorganisationen. Sie haben interessierte Betriebe im Vorfeld auf die Profile der usbekischen Fachkräfte hingewiesen, den Ablauf der Bewerbungsgespräche erläutert und diese dann aktiv begleitet.  

Ihre Rolle endet jedoch nicht mit den Talent Days. Die Berater*innen stehen Betrieben und Fachkräften während des gesamten Vermittlungs- und Integrationsprozesses als verlässliche Ansprechpersonen zur Seite – von der Vorbereitung über die Gespräche bis hin zur betrieblichen und sozialen Integration in Deutschland. So erhalten Betriebe eine konstante fachkundige Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung und der erfolgreichen Einbindung internationaler Fachkräfte. 

Ihre Chance: fortlaufende Organisation von Bewerbungsgesprächen  

Die Talent Days sind vorbei — der Zugang zu qualifizierten und geprüften Fachkräften bleibt bestehen. Neben den Teilnehmern mit den bereits genannten Qualifikationen stehen auch Beton- und Stahlbetonbauer*innen für Gespräche zur Verfügung.  

Wenn Sie Bewerber aus dem Talentpool persönlich kennenlernen möchten, unterstützen wir Sie gern. Wir organisieren fortlaufend Bewerbungsgespräche und stellen Ihnen aktuelle Informationen zu den Profilen der Fachkräfte bereit. 

 

Mit den Talent Days Fachkräfte aus Usbekistan kennenlernen

Sie interessieren sich für die Besetzung offener Stellen mit Fachkräften aus dem Ausland, wissen aber nicht, wo und wie Sie anfangen sollen?

Dann könnten die Talent Days des Projekts „Future International Talents (FIT) for German Climate Businesses“ genau das richtige Angebot für Sie sein! Lernen Sie in begleiteten Online-Gesprächen Fachkräfte unterschiedlicher Gewerke aus Usbekistan kennen!

Wann? 25. – 27. November 2025, jeweils im Zeitraum 10-15 Uhr

Die Profile der Bewerber können Sie vorab auf unserer Website einsehen. Im Vorfeld der Talent Days wählen Sie für Ihren Betrieb geeignete Bewerber anhand ihrer Kurzprofile aus.

Zum Zeitpunkt der Talent Days befinden sich die Bewerber noch im Deutschsprachkurs am Goethe-Institut in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, sie verfügen aber bereits über Grundkenntnisse. Während der Talent Days haben Sie dann die Möglichkeit, die Fachkräfte in 30-minütigen Bewerbungsgesprächen kennenzulernen.

Anmeldeschluss ist der 18. November 2025

Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie bei unseren Talent Days neue Fachkräfte für Ihren Betrieb kennenlernen? Dann nehmen Sie gern Kontakt bis zum 18. November 2025 mit Ihrem entsprechenden Fachkräfteeinwanderungsberatenden auf, um sich erfolgreich für diese Online-Veranstaltung anzumelden. Einen Überblick über Ihre zuständigen Fachkräfteeinwanderungsberatenden und ihre Kontaktdaten finden Sie hier.

FIT unterstützt Sie als gefördertes Pilotprojekt, ausländische Fachkräfte für Ihren Betrieb zu gewinnen und langfristig zu binden. Das Projekt wird vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Bundesagentur für Arbeit und sequa durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Auftakt für den zweiten Rekrutierungszyklus in Kolumbien

Am 17. September fand eine Online-Auftaktveranstaltung der kolumbianischen Arbeitsverwaltung (SPE) und der Bundesagentur für Arbeit zum zweiten Rekrutierungszyklus in Kolumbien statt. Mit dieser Veranstaltung wurde zugleich die Bewerbungsphase für diesen neuen Rekrutierungszyklus offiziell eröffnet. Interessierte Personen können sich bis zum 8. Oktober bewerben, die Auswahlgespräche zur Bestimmung der finalen Projektteilnehmenden sind für November geplant.

In diesem Rekrutierungszyklus in Kolumbien werden Elektroniker*innen für Energie- und Gebäudetechnik sowie Hochbaufacharbeiter*innen mit den Schwerpunkten Maurerarbeiten bzw. Beton- und Stahlbetonbau rekrutiert. Einige ausgewählte Personen werden bereits zu Beginn des Sprachkurses eine Zusage eines Betriebs für eine Anstellung erhalten haben. Anders als im ersten Zyklus wird die Gruppe auch aus Personen bestehen, die zunächst in einen Bewerberpool aufgenommen werden. Das heißt, sie verfügen zu Beginn des Sprachkurses noch über keinen Arbeitgeber, werden jedoch während des Sprachkurses mit einem vermittelt.

Die Aufzeichnung hat bereits großes Interesse geweckt: Bislang wurde sie über 200 Mal auf YouTube aufgerufen, mit weiter steigender Visualisierungstendenz.

Sie möchten für Ihren Betrieb Fachkräfte über das Projekt gewinnen? Schauen Sie gerne regelmäßig auf unserer Projekthomepage vorbei oder wenden Sie sich an Ihre zuständige Handwerksorganisation.